Abgewrackt in Bangladesch

Viele haben die Reise von Luca und Reinhard Fasching nach Bangladesch bereits auf Facebook und Instagram verfolgen können.
Unsere beiden Fotografen waren dort nicht für touristische Zwecke unterwegs. Vielmehr stellten sie ihre Arbeit in den Dienst einer sozialen Sache. Für die NGO Shipbreaking Platform besuchten die beiden das Umfeld der Shipbreaking fields in Chittagong, der zweitgrößten Stadt Bangladeschs. Hier werden unter extremen Bedingungen Schiffe aus der ganzen Welt in Strandnähe verschrottet.

Die Arbeitsbedingungen für die Menschen vor Ort sind nicht nur unsozial sondern extrem gefährlich. Die meistens ungeschulten und oft minderjährigen Arbeiter, die dort ihren Tageslohn verrichten, sind immer wieder Unfällen ausgesetzt, die meistens zu lebenslanger Arbeitsunfähigkeit und Tod führen. Versicherungen gibt es keine. Ebenfalls schwer belastet wird die Umwelt. Giftstoffe und Öl werden bei der Entsorgung der Schiffe direkt in der Strandregion abgelassen und gelangen unmittelbar in die Nahrungskette.

 

Die beiden Fotografen konnten sich in zahlreichen Gesprächen mit den Menschen vor Ort ein Bild über die Lage machen und eindrucksvolles Bildmaterial erarbeiten. Wir möchten erste Eindrücke hier vorstellen, weiters haben wir für unsere im November erscheinende Ausgabe unseres Magazins „Direction“ eine ausführliche Bildstrecke sowie eine Ausstellung zum Thema geplant. Die Bilder werden auch für PR – und Marketing-Zwecke von der NGO Shipbreaking Platform eingesetzt, um die Aufmerksamkeit für das Thema zu erhöhen

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